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Sudan

Nubier, Wüste, Nil und unverfälschte kulturelle Identität.

Der Nil beginnt nicht erst in Ägypten.
Seit Dämmerung der Menschheitsgeschichte siedelt an seinem Oberlauf eine wechselnde Völkervielfalt.

Al-Wadj al-Bahari & Shimal Darfur.
24-tägige Geländewagenexpedition mit 3-tägigem Trekking mit Lasteseln.
Anreise nach Khartum und dort eine Übernachtung. Am nächsten Morgen brechen wir entlang des Wadj al-Bahari, des Nil, in nördlicher Richtung auf nach

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Naqa mit dem Tempel des meroitischen Löwengottes Agedemak und dem sogenannten Römischen Kisok. In Musawwarat as-Sufra besuchen wir den Elefanten- und Löwentempel.
Wir erreichen die Pyramiden von Meroe, deren steile Silhouetten unser erstes Nachtlager unter dem afrikanischen Himmel bewachen.

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Nach einer Fährfahrt über den Nil verlassen wir den Fluss und queren die Ramlat al-Bayuda, die Bayuda-Wüste. Konisch geformte Basaltvulkane wechseln ab mit flachen Kieselebenen und vereinzelten grossen Wadis

Tags darauf gelangen wir - sofern die Zeit reicht - zum ausgedehnten Pyramidenfeld von Nuri und, den Nil kreuzend, nach Karima. Das Städtchen liegt am Fuss des rot schimmernden Djabal Barkal - religiöser Mittelpunkt des Reiches Kusch und bis heute weithin sichtbare Landmarke am Rand der Nubischen Wüste.

In seinem Schatten Reste eines Amontempels und meroitische Pyramiden. Der nächste Tag führt uns über al-Kurru - die älteste Totenstadt Kuschs - direkt westlich durch die Nubische Wüste, deren Dünen und Sandebenen sich zwischen dem 4. und 3. Katarakt geradezu in den Fluss zu stürzen scheinen.

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Nach einem Besuch der eigenartigen koptisch-christlichen “Kirche der Granitsäulen” von Alt-Dongola setzen wir auf einer mit Menschen und Tieren vollgepackten Fähre über den Nil nach ad-Dabba über und verlassen nun endgültig den Fluss, um die Weiten der südöstlichen Libyschen Wüste zu queren.

Die nächsten 5 Tage queren wir eines der am wenigsten erforschten Gebiete der Sahara. Mächtige Sanddünen, weite Ebenen, Felshügel und bucklige Granitblöcke formen dies absolut vegetationslose Landschaft. Südlich der kleinen Oase al-Atrun überrascht uns inmitten der Dünen ein bizarrer Wald aus natürlichen Felssäulen mit Hunderten prähistorischer Gravuren. Noch weiter südlich kreuzen wir das Wadi Hawar, den vor Urzeiten versiegten nördlichsten Zufluss des Nil, heute Heimat der Kababish-Badu. Mit dem Erreichen der Basatlhügel des Djabal Mahidob sind wir auch am Rand der Wüste angelangt. Am Südende des Mahidob ragt der Fawaht al-Malha - ein Krater, aus dessen Grund ein roter See starrt - empor.

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An seinen Ufern weiden riesige Kamel- und Ziegenherden. In al-Fashar, der Hauptstadt der sich bis an die libysche Grenze erstreckenden Provinz Shimal Darfur, frischen wir unsere Vorräte auf. So gestärkt machen wir uns zum Dorf Suni am Fuss des Djabal Marra auf, wo wir in einem einfachen Gästehaus übernachten.

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Nach dem Beladen der Lastesel starten wir zu unserem Trekking.
Der Aufstieg führt durch Terrassenfelder, auf denen die hier lebenden Fur Kolbenhirse, Gemüse und Obst anbauen. Nach etwa 8-9 Stunden Marsch stehen wir nahe des

Berggipfels plötzlich am Rande eines Kraters, in dem zwei grün- und blauschimmernde Seen leuchten - ein Anblick, der den teils anstregndenden Marsch vergessen macht. Dort unten auf der Kratersohle verbringen wir die Nacht, bevor wir tags darauf durch die kleinen Dörfer der Fur nach Toratonga wandern.

Wieder nächtigen wir in einem einfachen Gästehaus.
Wir treffen wieder auf unsere Autos und fahren zügig auf Asphalt über al-Fashar und al-Ubayd zurück nach Khartum.
Sofern die Reise ohne grössere Verzögerungen verlaufen ist, haben wir am Vormittag des 23. Tages Zeit für einen Besuch des nahegelegenen Umm Durman, der ehemaligen Hauptstadt des Sudan mit ihrem grossen Suq und dem Grab des Mahdi.
Am Nachmittag Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland via Bahrayn.
Ankunft in Frankfurt am frühen Morgen des 24. Tages.

Leistungen: Linienflug ab/bis Deutschland, Transfers, Rundreise im Geländewagen, wobei die Wagen mit maximal 4 Teilnehmern besetzt werden, Lasteseltrek am Djabal Marra mit ortskundigen Guides, 3

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Hotelübernachtungen, 2 Funduq-Übernachtungen, 17 Zeltübernachtungen, Camping-Ausrüstung mit 2-Personen Zelten und Expeditionsküche, Verpflegung aus der Bordküche (es fährt ein Koch mit), alle Excursionen, Eintritte und Besichtigungen lt. Programm, landeskundige deutschsprechende Reiseleitung, Sprachführer aus der Reihe “Kauderwelsch”.
8-12 Teilnehmer.
Preis: ab 4085 Euro (Einzelzimmer/zelt plus 95 Euro)
Referenz: nomad/01/67

Erleben Sie die Sahara!
Durch die Ausdehnung der Wüste über viele Staaten hinweg bieten Veranstalter oft länderübergreifende
Touren an.

Lassen Sie sich faszinieren von Algerien - Libyen - Mali - Mauretanien - Marokko - Sudan und Tunesien.

Fragen Sie uns
nach unseren
Kombi-Touren mit
Kamelen, Geländewagen oder einfach Trekking in der Wüste.

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